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Ruheoase in Lilienthal

Mitglieder des NABU und Menschen mit Behinderungen pflanzen gemeinsam Bäume

Besonders sichtbar machen wir unser Verständnis, ein Ortsteil Lilienthals mit hoher Aufenthaltsqualität zu sein, durch unsere Streuobstwiesen als Ruheoasen für alle Bürgerinnen und Bürger.

„Ökologische Inseln statt Rasenflächen“ lautete das Motto bei der Umgestaltung der Außenanlagen der Diakonischen Behindertenhilfe gGmbH. In Kooperation mit der Ortsgruppe Lilienthal/Grasberg des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) werden über mehrere Jahre hinweg nach und nach Rasenflächen zu Wildblumen- und Streuobstwiesen umgewandelt.

Neben der attraktiveren Gestaltung sollen alte Apfelsorten ökologisch-nachhaltig erhalten bleiben. Die Wiesensaatmischungen der Schmetterlings- und Wildblumenflächen beinhalten typische Pflanzen der norddeutschen Tiefebene, die in der freien Natur selten geworden sind. Nistkästen und Hecken aus Strauchschnitt bieten Vögeln und kleineren Tieren Unterschlupf und Brutmöglichkeiten.

Bei den jährlichen Pflanzaktionen arbeiten Menschen mit und Menschen ohne Behinderungen in Teams Hand in Hand.

Seit 2013 konzentrieren sich die Neuanpflanzungen auf den Bereich zwischen Café Lilienthal und Martinskirche. Hier entwickelt sich seitdem das Herzstück der Lilienthaler Diakonie gGmbH in Lilienthal: der Streuobstwiesengarten an der Martinskirche.

Bänke am Rande der Streuobstwiesen bieten Interessierten die Möglichkeit, Platz zu nehmen und den „Flugbetrieb“ der vielen Insekten und Vögel zu beobachten oder einfach nur zur Ruhe zu kommen.

Ein Apfelbaum steht vor dem Logo der Diakonie
Elke Barkhoff

Elke Barkhoff

Referentin für Projektkoordination, Spendenwesen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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